Leitung der Kollektivunterkunft für Asylbewerber und Betreuung der Bewohner

Kurzbeschrieb zum Einsatz der Asylbewerber der Kollektivunterkunft Rickenbach/Wilen, beim Beschäftigungsprogramm „Mitenand goht’s ringer,“ sowie weitere angebotene Aktivitäten für die Asylbewerber

Angebote                                                                                                                                                    
Die Gemeinde Rickenbach führt seit einigen Jahren ein eigenes Beschäftigungsprogramm für Sozialhilfeempfänger/-Innen. Seit Anfang Februar 2010 werden auch die den Gemeinden Wilen, Rickenbach und Wuppenau zugewiesenen Asylbewerber, zur Mitarbeit während acht Stunden pro Woche, in das Programm „Mitenand goht’s ringer“ zugewiesen. Sie arbeiten bei den regelmässigen Quartierrundgängen von Rickenbach und bei der Gruppe „Wald und Holz“ mit.  Die insgesamt vier Arbeitsruppen werden durch je einen Gruppenleiter/-in geführt. Diese sind verantwortlich für die gute Anleitung und Einführung bei den Arbeitsgängen, sowie für die Einhaltung der Sicherheitsnormen bei den Arbeiten. In der Gruppe "Wald und Holz" werden derzeit 20 Ster Tannenholz für die Holzofen-Befeuerung einer Grossbäckerei verarbeitet.

Unter Begleitung nutzen die Asylbewerber während gut zwei Stunden an jedem Werktag  die Küchen des Pfarreizentrums und der Primarschule von Rickenbach - zur selbstständigen Zubereitung ihrer Mittagsmalzeiten. Die Einkäufe der Lebensmittel erfolgen ebenfalls unter Begleitung der für die Nutzung der Küche verantwortlichen Person.

Jeweils am Mittwoch-Nachmittag wird den Asylbewerbern Unterstützung bei deren Arbeitssuche geboten. Sie können dabei den Computer-Raum des Türkischen Kulturvereins, mit Zugriff auf das Internet, nutzen. Jeden Freitag-Nachmittag besteht ein Angebot zur freiwilligen Teilnahme an begleiteten Sport-Aktivitäten (Ballspiele, Fitnesstraining, Schwimmen).

Programmziele                                                                                                                                 
Förderung des Kontaktes der Mitarbeitenden untereinander und mit den Gemeindeeinwohnern.
Einbindung in Arbeitsstrukturen.
Unterstützung beim Einhalten der zeitlichen Pünktlichkeit und der Arbeitsdisziplin.
Erhaltung der körperlichen Fitness und der psychischen Gesundheit.
Verbesserung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Lohnzahlungen
Es werden keine Löhne ausbezahlt. Die Teilnahme am Beschäftigungsprogramm ist  für jeden Asylbewerber eine Pflicht. Es wird ihnen eine Integrationszulage ausbezahlt.

Kurzbeschrieb des Programms für die Arbeitseinsätze und Aktivitäten der Asylbewerber.          
30.8.2010/Sozialamt Rickenbach, E. Bucher.


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