Kreischend beisst sich die Motorsäge in den Baumstamm. Hobelspäne fliegen. Stück um Stück des rund ein Meter langen Holzstückes wird in Scheite von 33 Zentimeter Länge zerlegt. Der Arbeiter in Schutzausrüstung arbeitet gleichmässig. Ein Kollege reicht ihm immer wieder Nachschub, so dass ein stetiger Arbeitsfluss besteht. Daneben sind andere Kollegen beschäftigt, die entstandenen Holzblöcke mit der Axt zu spalten, damit diese in den Öfen Rickenbachs für warme Stuben sorgen.
Das sind nicht etwa Forstlehrlinge, welche diese Arbeit verrichten, sondern Mitglieder des Rickenbacher Sozialprojektes „Mitenand goht‘s ringer“. Unterstützt werden die Teilnehmer, welche aus verschiedenen Gründen nicht in einem Vollzeitbeschäftigungsprogramm arbeiten können, von Asylbewerbern, die in der Zivilschutzanlage von Rickenbach und Wilen untergebracht sind.
Das Brennholz eignet sich zur Befeuerung von Kachelöfen oder für Cheminées und kann auf Wunsch geliefert werden. Der Abgabepreis pro Ster (Volumen von einem Kubikmeter) beträgt 120 Franken. Dabei ist die Lieferung an die Domiziladresse inbegriffen. Bestellungen nimmt Gemeindeweibel Kurt Gubser, Tel. 079 259 74 22 gerne entgegen.
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| Die Späne fliegen, wenn die Motorsäge im Einsatz ist. | Hier wird das Holz zu Brennholz verarbeitet, das in jeden Ofen passt. |